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Alpakas und Lamas sind Gruppentiere und sollten niemals allein gehalten werden. Die Tiere stammen aus den Anden und fühlen sich auch in unserem Klima wohl. Kein Hang ist zu steil, kein Wetter zu ungemütlich. Sie sind eng mit den Kamelen verwandt und wurden schon vor über 7000 Jahren vom Mensch domestiziert. Als Woll- und Fleischlieferant und als Lastenträger haben sie eine lange Tradition.
Als Schwielensohler verursachen die Neuweltkameliden so gut wie keine Geländeschäden und durch das Benutzen eines gemeinsamen “WC`s” wird die Weidepflege sehr erleichtert. Auch die Grasnarbe wird geschont, da sie das Gras nicht bis zur Wurzel abbeissen.
Sie brauchen Bewegung und eine reine Stallhaltung ist nicht erlaubt. Die Weidefläche sollte genügend Auslauf gewähren und beträgt pro Tier mindestens 500 qm. Für eine ganzjährige Beweidung sind eine Fläche von 600-800 qm / pro Tier notwendig. So können 10-12 Tiere auf 1 ha gehalten werden. Die Lamas/Alpakas sind als landwirtschaftliche Nutztiere anerkannt.
Zur Einzäunung bewähren sich Knotengitter- oder Maschendrahtzäune von mindestens 1-1.30 m Höhe. Ein unten durchrutschen sollte verhindert werden, schon deshalb um nicht die Fohlen aus Versehen von den Müttern zu trennen.
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